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Sassnitz
Sassnitz ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort und der Name kommt vielleicht aus dem slawischen „Sosnica“. Es ist ursprünglich ein Sackgassendorf, welches sich stetig stadtartig entwickelte. Der heutige Ort ging aus einer Zusammenlegung des Fischerdorfes Saßnitz mit dem westlich davon gelegenen Bauerndorf Crampas im Jahre 1906 hervor. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderte vergrößerte sich das Fischerdorf Saßnitz schnell, besonders seit der Erbauung des Hafens und der Herstellung des Eisenbahnanschlussen. Dadurch wurde es zum führenden Bad auf der Insel. Mit einen jährlichen Zahl von über 20.000 Gästen fand Sassnitz vor dem ersten Weltkrieg einen größeren Zuspruch als alle anderen Bäder auf Rügen. Schon Theodor Fontane prägt mit einen Ausspruch „Nach Rügen reisen heißt nach Sassnitz reisen“ seine damalige Blütezeit.
Die Hafenstadt Sassnitz ist jetzt der größte Ort auf der Halbinsel Jasmund. Sie können auf der längsten Außenmole Europas spazieren, die den Hafen vor den Naturgewalten der Ostsee schützt. Von dieser Mole können Sie viele Ausflüge auf dem Wasser unternehmen. Auch ist der Hafen ständig ausgebaut worden und bietet vielen Museen einen geeigneten Standort. Mit dem Rad, per pedes oder mit dem Auto können Sie die Halbinsel erkunden. Schon einen Blick von der rund 114 Meter hohen Stelle oder von der Victoriasicht auf die Kreideküste oder auf die Weiten der Ostsee gehören zum festen Programm. Haben Sie einmal keine Lust auf Sonnenbaden oder Wandern, verzichten Sie nicht auf einen Besuch des Nationalpark Zentrum am Königsstuhl. Entdecken Sie die unvergessliche Natur in einer 2000 qm großen Erlebnisausstellung.
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